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unsere Artikel

Regenerativ-biologische Landwirtschaft

10 min

Das Ananas-Paradoxon: Warum „Grün“ im Bio-Anbau für Reife steht

Im 18. Jahrhundert war die Ananas ein Symbol für so immensen Reichtum, dass europäische Aristokraten eine einzelne Ananas für eine Nacht mieteten, nur um sie als Blickfang bei Festen zu präsentieren (Levy, 2014). Sie wurde selten gegessen, und ihr Wert lag ausschließlich in ihrem Status als seltenes, exotisches Prestigeobjekt. Heute ist diese Ära des Luxus durch einen Supermarkt-Mythos ersetzt wor

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Rezepte

15 min

Energy Balls: Zwei Varianten!

Diese kleinen “Bissen” basieren auf einer simplen Kombination: Datteln und Nüsse. Die Datteln sorgen für Struktur und Süße, Nussmus bindet die Masse und Zitrusfrüchte verleihen Frische und Aroma. Zusammen ergibt das einen soften, nährstoffreichen Snack. Schoko-Orange und Zitrone-Kokos sind Klassiker, aber sobald man die Basis kennt, ist das Rezept flexibel: Tausche die Nüsse aus, nimm ein anderes

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Gesellschaft

12 min

Immun gegen Inflation: Wie regenerative Landwirtschaft das globale Lebensmittelmonopol besiegt

Wenn du die Nachrichten verfolgt hast, ist dir sicher aufgefallen, dass unser globales Ernährungssystem unter dem geopolitischen Druck Risse bekommt. Zwischen Extremwetterereignissen, die Ernten vernichten, dem Krieg in der Ukraine, der die Energiepreise in die Höhe treibt, und der jüngsten Blockade der Straße von Hormus, die den weltweiten Düngemittelhandel lahmlegt, war die extreme Zerbrechlichk

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Landleben

3 min

Der „verrückte Deutsche“ 40 Jahre später

Wenn man Friedrich heute über seine Finca in der Nähe von Gibraleón begleitet, hört man vor allem eines: ein lautstarkes Konzert aus Vogelgezwitscher. Doch hinter dieser Idylle steckt eine vor langer zeit getroffene radikale Entscheidung gegen die Konvention. Heute ist er seit 1994 Demeter-zertifiziert und beweist, dass seine „Verrücktheit“ die einzige logische Antwort auf die Krise unserer Böden ist.Vor 40 Jahren verliebte sich Friedrich bei einem Besuch in Spanien in die Finca Jelanisol-Montebello. Zu dieser Zeit arbeitete er selbst als Zwischhändler für konventionell hergestelltes Obst und Gemüse. Zwei Dinge sind damals passiert, die ihn haben reflektieren lassen: Eine Freundin schenkte ihm von Bill Mollison ein Buch über Permakultur, das ihn inspirierte. Er war zu Besuch auf dem Feld in Italien und suchte im Boden verzweifelt nach Regenwürmern. Als der Landwirt ihm bestätigte, dass es keine gäbe, „weil man so etwas nicht bräuchte“, began Friedrich zu reflektieren. Eine holistische Vision: Alles ist verbundenFür Friedrich ist die Landwirtschaft kein isolierter Prozess, sondern ein Teil eines großen Ganzen. Er pflegt eine sehr holistische und philosophische Sicht auf die Welt, in der alles – vom Bodenmikrobiom bis zum Konsumenten – miteinander verbunden ist. Seine Finca ist für ihn kein reiner Produktionsort, sondern ein lebendiger Organismus, in dem Mensch und Natur in Harmonie koexistieren. Für ihn kann eine friedliche Gesellschaft kann nur entstehen, wenn wir im Einklang mit der Natur produzieren. Wenn wir es richtig machen, ist genug für alle da – wir dürfen nur nicht die Grundlagen zerstören.Einer der stärksten Antriebe für Friedrichs Arbeit ist eine tiefe Besorgnis über den Zustand unserer modernen Ernährung. Er erzählt, dass viele Lebensmittel, die wir heute konsumieren, „leer“ sind. Damit meint er Produkte aus konventioneller Landwirtschaft, die aufgrund von Pesitziden und langer Lagerung, keinerlei nennenswerten Nährwert mehr besitzen. Er folgt dem Prinzip „Gesunder Boden = Gesunder Mensch“. Nur ein lebendiger, regenerierter Boden kann Früchte hervorbringen, die den Körper wirklich nähren.Eine der ersten Dinge, die Friedrich tat, war einen großen Teich anzulegen – nicht zur Bewässerung der Finca, sondern einzig und allein für die Vögel, Frösche, Enten und Fische. Bei stärkeren Regenfällen, fließt so das Wasser ab. Den organischen Dünger stellen sie über Mikroorganismen selber her und versorgen die Bäume über Tröpfchenbewässerung kontinuierlich mit Mineralien. 

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CrowdFarming

5 min

Ein Design, eine Saison

Wir haben jahrelang daran gearbeitet, das Agrar- und Lebensmittelsystem zu verändern und die Gesellschaft wieder mit dem Ursprung ihrer Lebensmittel zu verbinden: mit dem Land und den Menschen, die es bewirtschaften. Wir wollten die Dynamik eines Systems ändern, das weder für die Landwirtschaft noch für die Umwelt oder die Qualität der Produkte gut war. Heute wenden wir die gleiche Mentalität auf

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Gesellschaft

7 min

Ein Glas Glyphosat?

Menschen haben eine ungewöhnliche Beziehung zu Lebensmitteln. Wir besprühen Nutzpflanzen mit chemischen Pestiziden, um sicherzustellen, dass keine andere Spezies sie frisst, und dann essen wir diese Pestizide, die eigentlich andere Lebewesen töten sollen. Es ist eine seltsame Vereinbarung, die weit über den Bauernhof hinausgeht, wenn man bedenkt, dass ein Großteil dieser Chemikalien nicht dort ble

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Regenerativ-biologische Landwirtschaft

16 min

Weidefleisch stellt unsere Beziehung zum Bio-Siegel auf den Kopf

Bei der Vorbereitung zur Aufnahmen von Fleisch- und Eierproduzenten in CrowdFarming haben wir mit unseren Landwirten gesprochen – die meisten von ihnen sind führende Köpfe der regenerativen Bewegung in Europa. Dabei mussten wir feststellen, dass viele von ihnen am Rande des Bio-Siegels agieren. Dieser Artikel befasst sich mit den wichtigsten Hindernissen, auf die diese Erzeuger stoßen, wenn sie di

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Rezepte

45 min

Blutorangen-Olivenöl-Kuchen

Blutorangen haben Saison bis April, und nur wenige Desserts zeigen ihre leuchtende Farbe und Musterung so gut wie ein Upside-Down-Kuchen. Ihre tiefrote Farbe stammt von Anthocyanen, natürlichen Pigmenten, die sich entwickeln, wenn die Frucht in kühlen Nächten reift, gefolgt von milderen Tagen. Der Grad der Anthocyanproduktion hängt von den Wachstumsbedingungen ab und ist der Grund für Unterschiede

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